[Disclaimer: Ich blogge vom Kurs Politische Kommunikation 2.0, gehalten von David Röthler und Karl Staudinger am BIFEB in Strobl, editieren werd ich diese Notizen erst später…spannende Diskussionen zu dokumentieren ist mir wichtiger, als die Form]
Medien: One to many (Buch, Fernsehen, Radio) versus oder one to one
Früher web2.0-Definition - Brecht:
ein vorschlag zur Umfunktionierung des Rundfunks:
Möglichkeit Medien selbst zu produzieren, dass man beim produzieren sich mit anderen in Verbindung setzen kann…technisch möglich, dass beliebig viele Menschen senden und empfangen.
Live-Videos ins Netz schicken: kyte
flickr: entdeckte Fotos die Einblicke in iranisches Leben geben, nahm Kontakt auf zu diesen Fotgrafen, schrieb Artikel drüber…wo?
Köpfe der einzelnen haben Links zu Fotarchiv der jew. Person auf Flickr
Möglichkeiten die Flickr bietet: als Kontakt hinzufügen, Kontakt mit ihnen aufnehmen, herstellen von Kontakten die das Internet ermöglicht. Qualitativ großer Unterschied zwischen Radio und Internet auf dieser Ebene.
Frage: kann man als Laienfotograf auch Fotos online stellen? Natürlich!
Internet seit 25 Jahren
Facebook seit 4 Jahren
Twitter seit 2 Jahren
Begriff web2.0 wurde 2004 geprägt, von einem amerikanischen Verleger der Bücher zum Thema Internet rausbringt, wollte der “neuen Qualität” des Internet einen Namen geben - war ein Marketingbegriff.
Web 0.5 - ohne grafische Oberfläche
web 1.0 - als es die ersten Browser gab, mitt der 90er (wo man dann anklicken konnte) bildete traditionelle Medien nach, website war wie ein infofolder,oder wie presseaussendungen online-dienste die traditionelle medien nachahmten
web 1.5 dtcom-boom-zeit wo alle glaubten sie könnten viel geld verdienen, wurde dynamischer interaktiver
erst mit web2.0 wurde es einfach daten zu veröffentlichen, open source-beweung ist teil von web2.0 mit serverbasierten diensten, mysql, php, cms wie drupal, wordpress, typo3, alles opensource-produkte.
produktionsweise von OS ähnelt der produktionsweise von inhalten im internet sehr. um zusammenarbeit bei der erstellung von programmcode - geht um offenheit und teilen, transparenz und partizipation
offene schnittstellen: bsp. rss - dienste kann man gut miteinander verbinden (mashups) - programmcode kopieren, information vermischen (googlemaps mashup von tun. gefängnissen)
im techn. hinsicht brachte web2.0 was neues:
politikblogs.at bsp. vermischung der inhalte von versch. quellen aufgrund dieser schnittstellen
blogportal: sammelt infos aus verschiedenen politikblogs in österreich, infomriert mich über 100
frage: kann ich bei blogs als neugierige zuseherin rein, ohne mich zu registrieren? ja.
kann ich bei weblogs verhindern, dass jemand zugang bekommt. kann ich bei jedem weblog bestimmen wer zugang hat? jein.
was ist das charakteristische eines weblogs?
da gabs dann mehr interaktive lösungen
netvibes.com: plattform die inhalte aus unterschiedlichen Quellen zusammenwürfelt. aktuelle schlagzeilen aus der zeit, fotos von mir ansehen, die ich auf flickr geladen hab, nachrichten aus dem orf, neuartige möglichkeit der bedienbarkeit: man kann fenster verschieben als wäre es ein betriebssystem. man bedient webprogramme über den browser, braucht nur noch in seltenen fällen zusatzprogramme.
Nutzungsverhaltne von medien verändert sich: Menschen greifen immer mehr zu neuen Medien, weniger Zeitung und Fernsehen, mehr internet…wir sind das netz - spiegelcover.
was bedeutet es für politik und gesellschaft, wenn mediennutzung sich verändert?
tagcloud - schlüsselwort-wolke - wolke an schlüsselwörtern, die informationssammlungen grafisch darstellt, diese beschreibt einige begriffe für web2.0
usability, partizipation
synonym für web2.0: social online media / social software,
taxonomy vs. folksonomy:
struktur der tags, begriffsauswahl wird von nutzern gemacht, wer eine info ablegt,bestimmt selbst das schlagwort, größe der schrift ist häufigkeit des vorkommens, tagcloud ist die sammlung von tags
tagcloud verwendung bei delicious, flickr, etc.
social bookmarks:
was bringt mir das? will ich das? was bringt mir das?
wenn ich links in favoriten ablege muss ich einen ort auswählen wo ich das abspeichere. wenn ich tags verwende, kann ich mehrere tags pro link verwenden. der link kann also beliebig viele tags haben - das ist der vorteil.
sobald sich inhalte im web2.0 befinden, kann ich diese rausholen und in eine andere webpräsenz einfügen - aktuelle links die auch auf delicious sammle, kann ich im weblog einbinden.
information wird verschlagwortet und kann dann wieder rausgeholt werden. wenn wir uns auf ein gemeinsames tag einigen, können wir alle zusammenarbeiten.
ist einerseits persönliche info-ablage die besser ist als favoriten im webbrowser…ich kann mir die links die andere zum selben thema sammeln ansehen, wenn die person so einen spez. link abgelegt hat, dann teilen wir auch noch andere interessen. beobachte andere und profitiere davon, sie profitieren dann von meinen natürlich.
wichtig: nie vergessen, dass web2.0 dialog ist - dialogfähigkeit bei kampagnen sehr wichtig, nutzen! bedeutet mehr arbeit,…geht um partizipation und diskurs den man ermöglichen will mit diesen werkzeugen…besser kein web2.0 verwenden
klassisch web2.0 anwendungen:
- wikipedia - eine klassische web2.0 anwendung - so ähnliches wie ein leeres buchregal (serverplatz, software), von denen die sie betreiben, wird die info reingestell. plattform und infrastruktur wird bereitgestellt, inhalte kommen von den menschen. gibt nicht mehr den top-down ansatz, klassischer chefredaktuer fehlt, den gibts in der form dann nicht mehr
- weblogs
- youtube
- flickr
- xing, facebook, studivz, myspace
alles was ich im internet mache, ist teil meiner online-reputation, aufmerksamkeit schaffen, vernetzung schaffen gehören fotos dazu, meine bookmarks, meine weblogs, meine facebookseite, mein twitter-account, machte eine art von online-identität, die auf meine offline-identität auswirkungen hat.
was ist der eigentliche nutzen von delicious?
persönl. nutzen: besser strukturiert als in den favoriten
aussenwirkung: meine bookmarks sind teil meiner online-reputatioin, wenn ich interessante links sammle werden andere darauf aufmerksam und folgen meiner linksammlung, ich kann gefunden werden, hab kontakte darüber
unterschied zu favoriten: man kann besser strukturiert ablegen, weil ich mehrere tags vergeben kann, und von überall zugreifen kann, sehen kann, wer den link noch gespeichert hat mit welchem kommentar.
man sollte sich bewusst sein, dass man kommerzielle dienste nutzt, flickr kostet ab einer bestimmten quantität. delicious ist kostenlos - dient der reputation und für suchergebnisse - wurde von yahoo gekauft



