Mar 19

[Disclaimer: Ich blogge vom Kurs Politische Kommunikation 2.0, gehalten von David Röthler und Karl Staudinger am BIFEB in Strobl, editieren werd ich diese Notizen erst später…spannende Diskussionen zu dokumentieren ist mir wichtiger, als die Form]

Medien: One to many (Buch, Fernsehen, Radio) versus oder one to one

Früher web2.0-Definition - Brecht:

ein vorschlag zur Umfunktionierung des Rundfunks:

Möglichkeit Medien selbst zu produzieren, dass man beim produzieren sich mit anderen in Verbindung setzen kann…technisch möglich, dass beliebig viele Menschen senden und empfangen.

Live-Videos ins Netz schicken: kyte

flickr: entdeckte Fotos die Einblicke in iranisches Leben geben, nahm Kontakt auf zu diesen Fotgrafen, schrieb Artikel drüber…wo?

Köpfe der einzelnen haben Links zu Fotarchiv der jew. Person auf Flickr

Möglichkeiten die Flickr bietet: als Kontakt hinzufügen, Kontakt mit ihnen aufnehmen, herstellen von Kontakten die das Internet ermöglicht. Qualitativ großer Unterschied zwischen Radio und Internet auf dieser Ebene.

Frage: kann man als Laienfotograf auch Fotos online stellen? Natürlich!

Internet seit 25 Jahren

Facebook seit 4 Jahren

Twitter seit 2 Jahren

Begriff web2.0 wurde 2004 geprägt, von einem amerikanischen Verleger der Bücher zum Thema Internet rausbringt, wollte der “neuen Qualität” des Internet einen Namen geben - war ein Marketingbegriff.

Web 0.5 - ohne grafische Oberfläche

web 1.0 - als es die ersten Browser gab, mitt der 90er (wo man dann anklicken konnte) bildete traditionelle Medien nach, website war wie ein infofolder,oder wie presseaussendungen online-dienste die traditionelle medien nachahmten

web 1.5 dtcom-boom-zeit wo alle glaubten sie könnten viel geld verdienen, wurde dynamischer interaktiver

erst mit web2.0 wurde es einfach daten zu veröffentlichen, open source-beweung ist teil von web2.0 mit serverbasierten diensten, mysql, php, cms wie drupal, wordpress, typo3, alles opensource-produkte.

produktionsweise von OS ähnelt der produktionsweise von inhalten im internet sehr. um zusammenarbeit bei der erstellung von programmcode - geht um offenheit und teilen, transparenz und partizipation

offene schnittstellen: bsp. rss - dienste kann man gut miteinander verbinden (mashups) - programmcode kopieren, information vermischen (googlemaps mashup von tun. gefängnissen)

im techn. hinsicht brachte web2.0 was neues:

politikblogs.at bsp. vermischung der inhalte von versch. quellen aufgrund dieser schnittstellen

blogportal: sammelt infos aus verschiedenen politikblogs in österreich, infomriert mich über 100

frage: kann ich bei blogs als neugierige zuseherin rein, ohne mich zu registrieren? ja.

kann ich bei weblogs verhindern, dass jemand zugang bekommt. kann ich bei jedem weblog bestimmen wer zugang hat? jein.

was ist das charakteristische eines weblogs?

da gabs dann mehr interaktive lösungen

netvibes.com: plattform die inhalte aus unterschiedlichen Quellen zusammenwürfelt. aktuelle schlagzeilen aus der zeit, fotos von mir ansehen, die ich auf flickr geladen hab, nachrichten aus dem orf, neuartige möglichkeit der bedienbarkeit: man kann fenster verschieben als wäre es ein betriebssystem. man bedient webprogramme über den browser, braucht nur noch in seltenen fällen zusatzprogramme.

Nutzungsverhaltne von medien verändert sich: Menschen greifen immer mehr zu neuen Medien, weniger Zeitung und Fernsehen, mehr internet…wir sind das netz - spiegelcover.

was bedeutet es für politik und gesellschaft, wenn mediennutzung sich verändert?

tagcloud - schlüsselwort-wolke - wolke an schlüsselwörtern, die informationssammlungen grafisch darstellt, diese beschreibt einige begriffe für web2.0

usability, partizipation

synonym für web2.0: social online media / social software,

taxonomy vs. folksonomy:

struktur der tags, begriffsauswahl wird von nutzern gemacht,  wer eine info ablegt,bestimmt selbst das schlagwort, größe der schrift ist häufigkeit des vorkommens, tagcloud ist die sammlung von tags

tagcloud verwendung bei delicious, flickr, etc.

social bookmarks:

was bringt mir das? will ich das? was bringt mir das?

wenn ich links in favoriten ablege muss ich einen ort auswählen wo ich das abspeichere. wenn ich tags verwende, kann ich mehrere tags pro link verwenden. der link kann also beliebig viele tags haben - das ist der vorteil.

sobald sich inhalte im web2.0 befinden, kann ich diese rausholen und in eine andere webpräsenz einfügen - aktuelle links die auch auf delicious sammle, kann ich im weblog einbinden.

information wird verschlagwortet und kann dann wieder rausgeholt werden. wenn wir uns auf ein gemeinsames tag einigen, können wir alle zusammenarbeiten.

ist einerseits persönliche info-ablage die besser ist als favoriten im webbrowser…ich kann mir die links die andere zum selben thema sammeln ansehen, wenn die person so einen spez. link abgelegt hat, dann teilen wir auch noch andere interessen. beobachte andere und profitiere davon, sie profitieren dann von meinen natürlich.

wichtig: nie vergessen, dass web2.0 dialog ist - dialogfähigkeit bei kampagnen sehr wichtig, nutzen! bedeutet mehr arbeit,…geht um partizipation und diskurs den man ermöglichen will mit diesen werkzeugen…besser kein web2.0 verwenden

klassisch web2.0 anwendungen:

  • wikipedia - eine klassische web2.0 anwendung - so ähnliches wie ein leeres buchregal (serverplatz, software), von denen die sie betreiben, wird die info reingestell. plattform und infrastruktur wird bereitgestellt, inhalte kommen von den menschen. gibt nicht mehr den top-down ansatz, klassischer chefredaktuer fehlt, den gibts in der form dann nicht mehr
  • weblogs
  • youtube
  • flickr
  • xing, facebook, studivz, myspace
  • twitter

alles was ich im internet mache, ist teil meiner online-reputation, aufmerksamkeit schaffen, vernetzung schaffen gehören fotos dazu, meine bookmarks, meine weblogs, meine facebookseite, mein twitter-account, machte eine art von online-identität, die auf meine offline-identität auswirkungen hat.

was ist der eigentliche nutzen von delicious?

persönl. nutzen: besser strukturiert als in den favoriten

aussenwirkung: meine bookmarks sind teil meiner online-reputatioin, wenn ich interessante links sammle werden andere darauf aufmerksam und folgen meiner linksammlung, ich kann gefunden werden, hab kontakte darüber

unterschied zu favoriten: man kann besser strukturiert ablegen, weil ich mehrere tags vergeben kann, und von überall zugreifen kann, sehen kann, wer den link noch gespeichert hat mit welchem kommentar.

man sollte sich bewusst sein, dass man kommerzielle dienste nutzt, flickr kostet ab einer bestimmten quantität. delicious ist kostenlos - dient der reputation und für suchergebnisse - wurde von yahoo gekauft

Mar 19

Seit gestern bin ich am Bifeb in Strobl. Das liegt wunderschön am Wolfgangsee. Wirklich idyllisch hier. Ich mach bei David und Karl’s Blended-Learning-Seminar Politische Kommunikation 2.0 mit.
Gestern war ein allgemeiner Kennenlern-Tag…heute gehts schon sehr um Inhaltliches, nämlich:

  • Web2.0 Einführung, Begriff
  • Überblick über die Werkzeuge
  • Besprechung Online-Modul I
  • Kursplattform
  • Terminvereinbarung für Online-Treffen
  • Mittagspause (yeah!)
  • Fortsetzung vom Vormittag
  • Online-Konferenzsystem
  • Projektvorschau
Feb 15

Eröffnung am: 26.2.2009, 18:30 Uhr
Wo: Haydn Kino, Mariahilfer Str. 57, 1060 Wien
Eröffnungsfilm ist: MATAHARIS von Iciar Bollain

Schwerpunkt ist dieses Jahr Afghanistan mit den Filmen Kabul Transit, Enemies of Happiness und Afghan Girls can Kick.

Details zum Eröffnungsfilm:
Der Film begleitet drei Detektivinnen in Madrid bei ihrer Arbeit. Im Zuge ihrer Recherchen entdecken sie nicht nur unangenehme Neuigkeiten für ihre Klienten, sondern auch Geheim­nisse in ihrem eigenen Leben.

Eva (Najwa Nimri) ist nach ihrer Schwangerschaft wieder in das Berufsleben eingestiegen. Ihre unregelmäßigen Arbeitszeiten mit der Familie zu Hause zu koordinieren, fällt ihr nicht leicht, aber aufgeben möchte sie keinesfalls. Carmen (Nuria González) ist unabhängig und stark und ihr Job füllt sie aus. Inés (Maria Váquez), die jüngste im Team, hat einen spannenden Auftrag mit Prestige übernommen. Dass sie nur benutzt wird, ändert ihre Sicht der Dinge. Was wie eine einfache Genregeschichte beginnt, entpuppt sich als eine spannende Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Themen: Arbeit, Freund­schaft, Partnerschaft.

Näheres zum Programm auf www.frauenfilmtage.at

Feb 06

Mein Mann möchte schnell tippen lernen. Deshalb bin ich auf der Suche nach gratis Tipp-Programmen… Was ich bis jetzt gefunden habe, ist Tipp10,

“ein kostenloser 10-Finger-Schreibtrainer für Windows, Mac OS und Linux. Der Clou: TIPP10 arbeitet intelligent - Schriftzeichen, die häufig falsch getippt werden, werden auch sofort häufiger diktiert.”

Am Bildschirm sieht das ganze ungefähr so aus:

Im Vergleich dazu find ich das Programm Tippkönigin nicht so übersichtlich und außerdem werden nur die ersten 6 Lektionen in der Demoversion angeboten.

Besser ist da schon dieses Programm hier bei freenet. Leider gibt es in der Auswahl keine Beschreibung, was in einer bestimmten Lektion trainiert wird (ich bräuchte unbedingt noch die Zahlen!) was aber für Anfänger kein Problem sein sollte. Auch ein bißchen langweilig finde ich das ewige Wiederholen. Die Pluspunkte: Übersichtliche Gestaltung, kein Download notwendig.

Um zu sehen ob man sich verbessert hat kann man dann Speedtext von schnell-schreiben.de probieren und bekommt ‘ne Badge als Geschenk.
86 Wörter
Frage: Kennt jemand vielleicht noch andere, bessere Programme?

Feb 05


Mit:

- Raed Salah - ehemaliger Bürgermeister der israelisch-arabischen Stadt Umm-El-Fahm, Vorsitzender der “Islamischen Bewegung in Israel” sowie der “Vereinigung zum Schutz der Al-Aqsa-Moschee”.
- Atallah Hannah - Bischof aus Palästina
- Yusuf Islam (eh. “Cat Stevens”) - britisch-zypriotischer Sänger und Musiker (England)
- Michael Heart - syrisch-amerikanischer Musiker (USA)
- Mustafa Cihad (Türkei)

Datum: 7. Februar 2009

Veranstaltungsort:
Austria Center Vienna, 1120 Wien, Bruno-Kreisky-Platz 1

Einlass: 17 Uhr
Beginn: 18 Uhr

VeranstalterInnen:

- Islamische Glaubensgemeinschaft
- Islamische Föderation in Wien
- Palästinensischer Humanitärer Verein
- JUWA
- Islamisches Institut in Österreich
- IHH Internationale Humanitäre Hilfe- Österreich
- Dar Al Janub- Verein für Antirassistische und friedenspolitsche Initiative
- Cidre-Austria
- Bündnis Mosaik
- ISV Interkulturelle Studentenvereinigung
- Iskorat
- Verein der tunesischen Emigranten
- Plattform Islam
- ALIF
- Muslimischer Lehrerverein
- Islamische Ligakultur Graz
- Islamische Ligakultur Wien
- Islamische Vereinigung in Österreich
- Al- Baytul Mukarram
- Al- Andulus
- Al- Falah
- Bilal Habesch
- Islamisches Zentrum ? Hilfe für die Bevölkerung Bosnien und Herzigovina
- Menschenfreunde International
- Gesellschaft für die Zusammenkunft der Kulturen
- Kinder und Mütter in Not- RAHMA
- Islamisches Zentrum
- Irakisches Hilfswerk
- MJÖ

Feb 04

Die Einladung zur folgenden Veranstaltung erreichte mich eben per Mail:Nachhaltigkeit und Web

Teil 2: Web 2.0 und Bildung

Im zweiten Teil der Reihe werden die Möglichkeiten und Herausforderungen neuer Formen der Mitgestaltung im Web2.0 (wie Wissensallmenden, Blended Learning u.ä.) - insbesondere für Bildung für Nachhaltige Entwicklung zur Diskussion gestellt. Ziel ist es, eine Landkarte internetgestützten selbstorganisierten Lernens im formalen und informellen, sowie Erwachsenenbildungsbereich zu entwerfen.

Mit:

Sandra Schaffert:

  • Nachhaltig lernen, gemeinsam handeln im Web 2.0
  • Möglichkeiten zukunftsorientierter Bildung im Web2.0,
  • erforderliche Lernkompetenzen und die Bildung (auch) virtueller Gemeinschaften
  • für nachhaltiges Lernen und gemeinsames Handeln.

David Röthler:

  • Die Prinzipien des Web 2.0 in der Bildung
  • Wie können diese Prinzipien auch offline in der Bildung erfolgreich angewendet
  • und mit Online-Tools unterstützt werden?

Gerhard Bisovsky:

  • E-Portfolio: Ein Instrument für Lernende Organisationen?
  • Wie die Erwachsenenbildung gerechter gemacht werden kann.

sowie Gertraud Diendorfer und Wolf Hilzensauer

Begrüßung und Eröffnung durch Peter Iwaniewicz

Lebensministerium, Abt II/3 Nachhaltige Entwicklung

DI, 17.02.09, 17:30-20:30 Uhr

Albert-Schweitzer-Haus, Schwarzspanierstr. 13, 1090 Wien

Freier Eintritt!

Eine Veranstaltung des FORUM Umweltbildung im Auftrag des Lebensministeriums

Abt. II/3 Nachhaltige Entwicklung

Im Rahmen der UN-Dekaden-Veranstaltungsreihe “Food for Thought”

Vor-, Nach- und Querdenken für Nachhaltigkeit

Feb 03

Eine Slideshare-Präsentation und ein paar nette Links zum Thema Online-Mobilisierung:

via Interactive tech tools

Feb 02

Einige Diskussionen beim Afrika-Camp machten mir wieder mal klar, wie schwer es in manchen NGOs sein muss, seine KollegInnen für die Vewendung von Web2.0-Tools zu begeistern. Diese List von Web2.0-Tools für NGOs bietet nicht nur einen guten Überblick sondern liefert auch gleich ein paar grundlegende, einführende Links, die für “Frischlinge” sicher hilfreich sind, um sich mal grundlegende mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Feb 02

Wie schwer es ist, die eigenen UnterstützerInnen zu motivieren etwas zu tun, hab ich am Afrika-Camp auch mit Andrea Zefferer (die das Blog bei Kinderpate.at betreibt) diskutiert. Ein paar neue Ideen zur diesbezüglichen Psychologie finden sich in diesem Blogpost…

via Kampagne 2.0

Feb 01

Im Haus des Friedens gibt es morgen, 2.2.2009 einen Filmabend mit Nacer Khemirs Film “Die Wüstenwanderer“.
Kostenpunkt: 10 EUR
Zeitpunkt: 19 Uhr
Wegbeschreibung:


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